Selbstverteidigung 2
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Kung Fu Schule Stuttgart

Kämpfen lernen - Bewegung verstehen - innere Stärke entwickeln

Unsere Trainingsinhalte sind vielfältig und vermitteln alle Aspekte des Kung Fu

Fitness
Zu Beginn arbeiten wir auch an der Fitness. Niemand muss fit sein, wenn er oder sie zu uns kommt. Durch das Training werden wir gemeinsam fitter. Und gemeinsam in der Gruppe die Übungen zu machen, motiviert, fällt leichter und hilft, mehr zu geben, als wenn man alleine für sich trainieren würde. Wir arbeiten an Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer.

Meditation
Nicht in jedem Training aber häufig machen wir zu Beginn des Trainings oder auch am Ende eine gemeinsame Meditation. Dies hilft, anzukommen, die Themen des Tages hinter sich zu lassen, zu entspannen und neue Energie zu sammeln. In der Regel verbinden wir meditative Übung mit Qi Gong, der chinesischen Energiearbeit.

Grundschule und Körperbeherrschung
In unserer Grundschule, der 12 Tan Tui,der 12 federnden Tritte, üben wir gemeinsam, den Körper genauso zu bewegen, wie wir es wollen. Stabil und im Gleichgewicht  und beweglich. Über die Graduierungen hinweg verfeinern wir die Bewegung von “langsam und korrekr” zu “schnell und sauber” zur Beherrschung von Anspannung und Entspannung in der Bewegung zu  Entwicklung der Körpermechanik für “impulshafte Kraftentfaltung” zur Verstärkung der Techniken mittels Atmung und geistiger Fokussierung.
“Sind Deine Tan Tui gut, so ist Dein Kung Fu gut” ist eine alte Weisheit im Kung Fu.

Formen
sind längere Bewegungsabfolgen mit den Techniken und Bewegungen eines Kung Fu Stils. Sie können von 15 bis zu 250 Bewegungen beinhalten und sind die “Lehrbücher” des Kung Fu.  In ihnen “steht”, wie man sich bewegt, wie man abwehrt, wie man angreift, sich befreit, wirft, Hebeltechniken einsetzt, Tritt und schlägt. Jeder Stil hat Faustformen und Waffenformen und Partnerformen. Wir unterrichten diese Formen aus 9 Stilen oder Systemen.

Hebeltechnik, Wurftechnik und Nervendruckpunkt-Techniken
Jeder Stil beinhaltet Hebeltechniken, Wurftechniken und wird besonders wirksam durch die Nutzung von Nervendruckpunkten. Neben den Formen lehren wir diese Themengebiete separat. Hebeltechniken und die zu diesem Gebiet gehörenden Befreiungstechniken sind für die Selbstverteidigung wichtig, können aber auch im Kampf eingesetzt werden. Wurftechniken, wie im Judo, sind eine jahrtausende alte Kampfkunst in China: das Shuai Chiao. Wurftechniken  sind oft der Schlußpunkt einer kämpferischen Auseinandersetzung. Und durch die Nutzung und Aktivierung von Nervendruckpunkten wird fast jede Technik auch mit wenig Kraft äußerst wirksam. Sie ist ein wichtiger Schlüssel zu überlegenem kämpfen und sich verteidigen.

Waffentechnik
Im Kung Fu gibt es viele traditionelle Waffen. Den Langstock, den Speer, das Schwert, den Säbel. Aber auch  das Tigerhakenschwert, die Kettenpeitsche, der Schnurpfeil, die Hellebarde und viele mehr. In den Formen lernen unsere Schüler die Handhabung dieser Waffen. Im Kampftraining gehen wir zuerst in Partnerübungen, um die Techniken zu verstehen und Variationen zu üben, und später in den Waffen-Freikampf, um das Kämpfen mit den Waffen zu lernen. Alles natürlich immer kontrolliert, vorsichtig und mit gegenseitiger Rücksichtnahme.

Partnerübungen
sind das Bindeglied zwischen Form und Kampfanwendung. In den Partnerübungen lernen wir, die Bewegungen und die in diesen liegenden Ideen und deren Finesse zu verstehen. Es ist eine spannende Entdeckungsreise, die Möglichkeiten und die unglaublich pfiffigen, oft überraschenden Ideen, die in einer Bewegung stecken, zu erforschen und zu verstehen. In den Partnerübungen lernen unsere Schüler aber auch für den Kampf wichtige Fähigkeiten kennen und beherrschen: Distanzgefühl, Timing, Krafteinsatz, Ziel-Auswahl, intuitives Blocken, Anwendung von Kombinationen, mentale Haltung und vieles mehr.

Freikampf
in fast jedem Training kämpfen wir freundschaftlich am Ende miteinander. Viele haben da zunächst noch Ängste oder wenig Selbstvertrauen. Das freundschaftliche Sparring ist allerdings eher, wie 2 kleine Raubkatzen, die sich raufen, sich aber nicht verletzen. Wir führen mit einfachen und vorsichtigen Übungen an den spielerischen Freikampf heran. Und so stellen unsere Schüler schon in der ersten Runde  fest, wie viel Spaß das macht - und nebenbei entstehen Kompetenzen, die wertvoll sind, um sich im Notfall zu verteidigen.
Unser Start-Kommando lautet im Sparring nicht “kämpft” sondern “spielt”. Der Freikampf ist der Schlüssel zum tieferen Verständnis der Methoden und Prinzipien des Kung Fu und auch zum erfassen der eigenen Stärken, Schwächen, Grenzen und Fähigkeiten. Wer daran Interesse hat, kann bei uns zu einem sehr guten Kämpfer werden.

 

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