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Selbstverteidigung

Grundsätzlich bestehen die chinesischen Kampfkünste aus den vier Bestandteilen

Schlagen         Da
Treten             Ti
Wurftechnik    Shuai Chiao
Hebeltechnik   Chin Na

An der Kung Fu Schule Stuttgart werden alle vier genannten Bereiche unterrichtet.
   Den Einstieg in das Schlagen und Treten lernt der Schüler zunächst an den Grundtechniken Tan Tui, anschließend an den Bewegungsformen der verschiedenen Stile. Hebeltechniken und Wurftechnik werden zunächst in festgelegten Partnerübungen vermittelt. Um Verletzungen bei der Wurftechnik vorzubeugen, werden vor Wurfübungen mit einem Partner diverse Falltechniken unterrichtet.
   Zur Selbstverteidigung in einer Freikampfsituation gehören jedoch noch einige über das Beherrschen verschiedener Kampftechniken hinausgehende Fähigkeiten.
   Das Gestalten der richtigen Distanz, die Analyse der Schwächen und Stärken des Gegners, die Auswahl der geeigneten Taktik und Strategie, das Bewusst-Machen der eigenen innere Einstellung und der mentalen Verfassung des Gegners u.s.w. sind hier nur einige Beispiele.
   In einem tatsächlichen Kampf laufen die Angriffe und Aktionen bei weitem zu schnell ab, als dass man diese bewusst wahrnehmen, verarbeiten und sich eine geeignete Block- oder Konteraktion überlegen könnte. Diese Reaktionen müssen automatisch, unbewusst gesteuert, intuitiv erfolgen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden auf den einzelnen Techniken aufbauend in verschiedenen kämpferisch - spielerischen Übungen die notwendigen Fertigkeiten zunächst reglementiert, isoliert und langsam, mit der Zeit freier, komplexer und schneller werdend trainiert.

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