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Das Shuai Chiao ist sicherlich eine der Wurzeln der chinesischen Kampfkünste. Den Ursprung des Shuai Chiao vermutet man in des Hia- Dynastie (2205 –
1766 v. Chr.). In der Yuan Dynastie wurde es vom mongolischen Ringen beeinflusst. In der Qing Dynastie (1644 – 1911) erfuhr die Kampfkunst dadurch große Popularität, dass der Kaiser eine Gruppe von Ringern ausbilden
ließ, die man Shanpuying nannte. Diese Gruppe wurde 1911 aufgelöst. Es bildeten sich eigene Schulen heraus, die sich inzwischen jedoch wieder miteinander vermischt haben.
Das Shuai Chiao enthält grundsätzlich fünf Elemente: 1. Vitalpunkte 2. Fausstöße 3. Fußtritte 4. kontrolliertes Greifen 5. Werfen
und hat somit einige Überschneidungen mit dem Chin Na.
Nachdem Schlagen, Treten und Greifen bereits in anderen Unterrichtsfeldern der Kung Fu Schule Stuttgart abgedeckt werden, wird das Shuai Chiao
Training auf des Erlernen von Wurftechniken und deren Anwendung im Freikampf beschränkt. An der Kung Fu Schule Stuttgart werden einleitend diverse Falltechniken unterrichtet, die den Schüler auf Partnerübungen
vorbereiten. Im Anschluss werden Wurftechniken unterrichtet, wie sie von Meister Hwang weitergegeben wurden. In diesen Wurftechniken sind Hüftwürfe, Feger, Opfer-Würfe (bei denen der Werfer
selbst mit zu Boden geht), Scherentechniken, und einige andere Prinzipien enthalten. In speziellen Partnerübungen wird der Schüler dazu geführt, Wurftechniken, die in einer festgelegten Partnerübung
funktionieren, auch in einer freien Kampfbewegung einsetzen zu können.
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