|
Im Kung Fu gibt es mehrere Hundert verschiedene Stile. Einige Stile entstanden vor philosophischen Hintergründen, andere aus Familien heraus und wieder andere durch Beobachtung des Verhaltens anderer Lebewesen.
Grundsätzlich zu unterscheiden sind die inneren Stile und die äußeren Stile. Bei den inneren
Stilen steht die Entwicklung und Steuerung des Chi (Qi) und dessen Einsatz in der Kampfkunst im Vordergrund. Die bekannstesten inneren Stile sind das - Tai Chi Chuan, von dem es wieder diverse Stile gibt (Yang Stil, Sun Stil, Cheng Stil, Zhaobao Stil, u.s.w.)
- Pa Kua Chang (Ba Gua) - Xing Yi Die inneren Stile bauen auf den Philosophien
des Yin Yang, des Wu Xing (5 Elemente) und des Pa Kua (8 Trigramme) auf und haben Ihre Wurzeln im I Jing, dem Buch der Wandlungen und teiwelse im Daoismus.
Bei den äußeren Stilen stehen geschickte Bewegungen, Kraft und Beweglichkeit im Vordergrund. Ein chinesisches Sprichwort sagt: “Äußere Stile trainieren Muskeln, Knochen und die Haut, innere Stile trainieren das
Chi”. Dies bedeutet nicht, daß innere Stile keine geschickten Bewegungen hätten -.die Schwerpunkte im Training sind zunächst unterschiedlich. Bei den äußeren Stile wiederum sind Regionen (Nord- und Südshaolin),
Familientraditionen (Bsp. Bak Mei) und Imitationen anderer Lebewesen (Tierstile, Betrunkenentechnik, u.s.w.) zu unterscheiden.
Grundsätzlich gehören zu fast allen Stilen - mit unterschiedlichen Gewichtungen - Faust-, Tritt- und Waffentechniken, Hebeltechnik und Wurftechnik, Chi Kung, Meditation, Reaktionstraining und Abhärtung.
|